JO-Lager 2001 im Horneggli

Lagerbericht der Kinder

26. Dezember 2001
 Wir besammelten uns um 10 Uhr im Tal. Danach gingen wir mit dem Sesellift hoch, unser Gepäck war schon da! Wir fuhren mit unserem Gepäck zur Hütte. Dort verstauten wir unser Gepäck. Danach hatten wir Zeit uns näher kennen zu lehrnen, bis es Mittagessen gab. Am Nachmittag fuhren wir Ski, bis um halb fünf. Um sechs Uhr gab es Essen, danach spielten wir alle bis um neun Uhr.

27. Dezember 2001
Wir standen um halb acht auf und zogen uns an. Danach gingen wir essen. Von neun bis zwölf fuhren wir Ski. An diesem Tag flogen 3 Zähne heraus. Zum Mittag gab es eine Suppe. Am Nachmittag gingen wir von zwei Uhr bis halb fünf Uhr Skifahren. Um sechs Uhr gab es Abendessen. Am Abend machten wir ein Wettbewerb wer das schönste Zimmer hat. Wir gaben unser bestes. Die Jungs gewannen!

Diego (7), Sacha (8), Patrick (11)

Kommentar von Laila (12): Das beweist, dass die Jungs besser geeignet sind zum Aufräumen und das heisst, dass sie am 31. alles aufräumen!

28. Dezember 2001
Heute Morgen assen wir Käse, Brot, Konfitüre und Honig. Wir tranken heisse und kalte Milch. Und dann ging die erste Gruppe (8 Personen) ins Skiparadis nach Schönried um Snowboard zu üben. Für vile war es das erste mal. Währendessen ging die 2. Gruppe nach Horneggli dann Hornberg und dann Hornfluh. Um 12 Uhr gingen alle das superfeine Mittagessen von Anette essen. Es war eine Gemüsesuppe. Dann ging die erste Gruppe nach Horneggli, danach gingen wir auf die Saanersloch-Gondel. Das war ganz schön gruselig, weil wir hinten sassen. Als wir ausstiegen war es wunderschön und es hatte viele Leute. Als wir runter fuhren mussten wir etwa 15 m (!) laufen. Manchmal hatte es grosse Eisplaten wo wir fast umvielen. Später versamelten wir uns, um das Abendessen zugenisen. In unserer Hütte hat es jetzt schon 3 Kranke. Heute haben wir uns kräftig gewaschen mit Schnee und Wasser. Es ist so giga cool ...... im JO-Lager.

Noémie (8), Oliver (11), Luca (11)

 

29. Dezember 2001
Um acht Uhr war Tagwach. Die Jungs haben die Mädchen geweckt. Désirée und Muriel bliben in der Hütte, weil inen schlecht war. Die eine Gruppe ging Skifahren, die andere ging Snow Blaiden und Big Footen. Es war super lustig. Zu Mittag gab es Buchstäbälisuppe mit Würstchen. Die Gruppe die am Vormittag Skifahren war, ging am Nachmittag Snow Blaiden und Big Footen und die andere Gruppe baute einen Schneemann, der ganz lustig aussah und eine Schanze. Wir kamen ganz nass und voller Schnee nach Haus. Roman und Diego bekamen einen Lachanfal, sie lachten ab iedem Blödsin. Wir haben gezeichnet und geschrieben. Dann gab es Abendessen, es gab Riz Casimir, dann sassen wir am Feuer. Die Jungs folterten Laila und Noémie musste einen Trank trinken von dem sie Bauchweh kriegte. Dani und Pascal warfen Patrick und Oliver in den Schnee! Dann spielten wir Lotto. Diego bekam am meisten.

 Olivia (8), Chantal (10)

 

30. Dezember 2001
Am Morgen assen wir wie immer etwas z’Morge, nur Muriel und Fabienne assen nichts weil es ihnen schlecht war. Nach dem z’Morge mussten wir um 9.30 Uhr auf den Ski stehen. Die beiden denen es schlecht war blieben zu hause. Andi steckte den Slalom. Wir fuhren bis 11.45 Ski. Zum z’Mittag gab es Tomatensuppe mit Croutons und für die denen es schlecht war gab es Buchstabensuppe. Am Nachmittag fuhren wir den Slalom, in dem Slalom war eine Schanze eingebaut. Jeannette machte Fotos von denen die über die Schanze sprangen. Um 3.15 Uhr war das Rennen fertig. Wir mussten bis um 4 Uhr warten, danach gingen wir ins Horneggli, dort durfte jeder und jede etwas bestellen. Um 17.30 machten wir uns parat. Man bekam eine Fakel, ausser die die viel umflogen. Wir machten eine Fackelabfahrt zur Hütte. Zum z’Nacht gab es Hamburger und Pommesfrites. Danach kam die Rangliste. Und zum Dessert gab es Vanilleglace. Das Vermicelle war verfallen. 

31. Dezember 2001
Heute musste schon wieder jemand erbrechen, noch vor dem z’Morge. Dann ging es los: Putzen, Aufräumen, Einpacken u.s.w. Laila und Fabienne mussten das Mädchen Klo putzen. Patrick und Luca das Knaben Klo. Um 11 Uhr war das Lager fertig. Das Vermicelle war gar nicht verdorben, sie wollten nicht das noch mehr erbrechen. Das war das JO-Lager von 2001!

Fabienne (9), Désirée (11), Laila (12), MMM = Mümü Mega Monster (7)

.... und was sonst noch so im JO-Lager geschah:

Freiwillige Zimmeraufräumaktion – Wettbewerb Mädchen gegen Knaben – alles ist bereits in beiden Zimmer picobello aufgeräumt und jetzt geht’s ins Detail!

Bei den Knaben – die sind bereits bei der Dekoration:

Patrick (11) zu Dänu: „Meinsch mir gwinne gäge d’Meitschi?“

Dänu: „Da müesst dir euch scho no öppis la ifalle!“

Patrick nach kurzem überlegen zu den andern Jungs: „Het öpper äs Poster mitgnoh?!“

Bei den Mädchen – die kämpfen noch mit Stinkesocken und die Fenster sind im oberen Stock alle weit geöffnet:

Jeannette zu Désirée (11): „Was, dir lüftet no?!“

Désirée ganz ungläubig: „Was, hei das d’Giele nid gmacht?!“

 

Auf dem Sessellift:

Jeannette zu Mümü: „Hesch nid chalti
Füess?“

Mümü (7): „Mou u fescht“.

Diego (7) zu Mümü: „Weisch, ig cha mini Zähie ou nümme bewege, aber ig bruche se ja eh nid!“

 

Beim Aufräumen am letzten Abend haben die Mädchen in ihrem Zimmer einen Nuggi gefunden und an ihre Türe gehängt. Nach dem z’Nacht ist reichlich Tumult und die Nerven der Leiter werden ziemlich strapaziert.

Dänu: „ Ize jagts mer de grad der Nuggi use!

Fabienne (9): „Der Nuggi isch dobe im Zimmer!“

Dänu wird energisch: „Ize wird gmacht was ig säge, oder dir machet öppis anders!!!“

Später in der Küche bei Anette:

Aline (7): „Ig ha ou no 2 Nuggine vo mim Grossmami“.

Colin (7) ganz nachdenklich: Auso ig bi nümme Nuggi-Fan!“

 

Beim Abendessen – Vitamine sind gesund! Kinder scheinen ja viel von Grünzeug zu halten....

Dänu: „Alli näme no chli Salat!“

Oliver (11) desinteressiert: „Ou, dä han i gar nid gseh hinderem Chrueg!“

 

Am Abend – der Lärmpegel und das Tempo steigen.

Dänu: „ Es wird ize nümme umegsecklet!“

Patrick (11): „Aber loufe darf me no?!“

Kurz darauf, das Tempo steigt wieder.

Dänu zu den Jungs: „Äs muess eifach keis gränne!“

Patrick (11) umgehend: „Aber chöi mer itze witermache?“

 

Dänu: „Alli under zähni müesse ietze go Zähnputze und i z’Bett“.

Diego (7) prompt: „Mit mim Muhl bin ig über zähni!“.

Nach dem Zähneputzen fragt Jeannette zur Sicherheit: „Gäl Diego, du bisch siebni?“

Diego schlagfertig: „Nei, zähni!“

 

Vor der grossen und zum Teil dringend nötigen Ganzkörperreinigung der Knaben, gibt Dänu die letzten wichtigen Instruktionen: „Die ganz herte Giele wäsche mit em chaute Hanewasser d’Haar, z’Shampoo dri u chaut spüehle“.

Colin (7) stellt sich da doch lieber gleich in die zweite Reihe: „I bi nid e so ä Herte!“

Beim Lotto spielen – alle Kinder haben Spass, obwohl da doch nur einer gewinnt! Diego macht mit der gleichen Karte 2 x Lotto und 1 x Karton im gleichen Durchgang! Beim nächsten Durchgang holt sich Diego aber doch eine neue Karte.

Jeannette: „Diego, warum wächslisch? Dini Charte isch doch so guet gsie!“

Diego (7): Nei, ig ha so lang müesse warte!!“

Während des ganzen Lagers haben sich alle – insbesondere die Leiter – die Bäuche reichlich vollgeschlagen.

Der linienbewusste Dänu beim Umziehen: „ I gloube, i däm Lager isch mi Buch scho chli chliener worde!“

Tanja schaut ihn so von oben bis unten an: „ Ja ja, tröim witer!!“

  

Beim Zubettgehen der Leiter.

Anette geht zuletzt ins Bett, das Licht ist noch an.

Anette: „Ou, muess ig ize im Dunkle i mi Schlafsack?“

Tanja: „Nei, du hesch ä Schalter bim Bett“.

Anette am Zubettgehen.

Berni (im Halbschlaf): „Si aui im Bett?“

Tanja: „Ja“.

Berni: „ Wieso brönnt de z’Liecht no?!“

 

 

 

JO-Ausflug 2001

Auf der Heimwehfluh

Nach dem die JO-Kids einen neuen JO-Leiter gekriegt haben mussten wir uns erst mal kennen lernen!

Wir gingen auf das Drachenschiff und fuhren im Zick Zack über den Thunersee. Auf dem Schiff hatte es keine speziellen Spielecken etc. für uns Kinder. Wir spielten etwas auf dem Knochenxylophon und mit Kartenspielen, die wir bei uns hatten.

Beim Mittagessen bestellten wir alle Pommes ausser Diego, er musste sehr lang auf seine Spagetti warten! Nach dem Essen spielten wir auf dem Spielplatz und die Eltern diskutierten noch etwas beim Kaffee.

Diego bekam einen Quarkkuchen mit sieben Kerzen, da er Geburtstag hatte und alle sangen ihm ein „Happy birthday, joyeuse anniversaire“.

Die meisten rodelten bis ins Tal, die Bahn war sehr steil. Wir kauften noch Maroni am Bahnhof. Im Zug assen wir noch was, aber da waren wir schon in Thun, wo wir uns verabschiedeten.

Für uns war es ein sehr schöner Tag. Wir freuen uns auf den Winter, speziell auf das JO-Lager. Wir danken dem Organisationsteam für den schönen Anlass und sind froh wieder jemand zu haben, der etwas mit uns macht.

Text: Chantal Grindat
Fotos: Jeannette Grindat die Nette  

 

 

 

Last update: 15.11.2010


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