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Lagerbericht
der Kinder 26.
Dezember 2001 27.
Dezember 2001 Diego (7), Sacha (8),
Patrick (11) Kommentar von Laila (12): Das beweist, dass die Jungs besser geeignet sind zum Aufräumen und das heisst, dass sie am 31. alles aufräumen! 28.
Dezember 2001 Noémie (8), Oliver
(11), Luca (11) 29.
Dezember 2001 Olivia
(8), Chantal (10) 30. Dezember 2001 31. Dezember 2001 Fabienne (9), Désirée (11), Laila (12), MMM = Mümü Mega Monster (7) .... und was sonst noch so im
JO-Lager geschah: Freiwillige Zimmeraufräumaktion – Wettbewerb Mädchen gegen Knaben – alles ist bereits in beiden Zimmer picobello aufgeräumt und jetzt geht’s ins Detail! Bei den Knaben – die sind bereits bei der Dekoration: Patrick (11) zu Dänu: „Meinsch mir gwinne gäge d’Meitschi?“ Dänu: „Da müesst dir euch scho no öppis la ifalle!“ Patrick nach kurzem überlegen zu den andern Jungs: „Het öpper äs
Poster mitgnoh?!“ Bei den Mädchen – die kämpfen noch mit Stinkesocken und die Fenster
sind im oberen Stock alle weit geöffnet: Jeannette zu Désirée (11): „Was, dir lüftet no?!“ Désirée ganz ungläubig: „Was, hei das d’Giele nid gmacht?!“ Auf dem Sessellift: Jeannette zu Mümü: „Hesch nid chalti Mümü (7): „Mou u fescht“. Diego (7) zu Mümü: „Weisch, ig cha mini Zähie ou nümme bewege, aber
ig bruche se ja eh nid!“ Beim Aufräumen am letzten Abend haben die Mädchen in ihrem Zimmer einen
Nuggi gefunden und an ihre Türe gehängt. Nach dem z’Nacht ist reichlich
Tumult und die Nerven der Leiter werden ziemlich strapaziert. Dänu: „ Ize jagts mer de grad der Nuggi use! Fabienne (9): „Der Nuggi isch dobe im Zimmer!“ Dänu wird energisch: „Ize wird gmacht was ig säge, oder dir machet öppis
anders!!!“ Später in der Küche bei Anette: Aline (7): „Ig ha ou no 2 Nuggine vo mim Grossmami“. Colin (7) ganz nachdenklich: Auso ig bi nümme Nuggi-Fan!“ Beim Abendessen – Vitamine sind gesund! Kinder scheinen ja viel von Grünzeug
zu halten.... Dänu: „Alli näme no chli Salat!“ Oliver (11) desinteressiert: „Ou, dä han i gar nid gseh hinderem
Chrueg!“ Am Abend – der Lärmpegel und das Tempo steigen. Dänu: „ Es wird ize nümme umegsecklet!“ Patrick (11): „Aber loufe darf me no?!“ Kurz darauf, das Tempo steigt wieder. Dänu zu den Jungs: „Äs muess eifach keis gränne!“ Patrick (11) umgehend: „Aber chöi mer itze witermache?“ Dänu: „Alli under zähni müesse ietze go Zähnputze und i z’Bett“. Diego (7) prompt: „Mit mim Muhl bin ig über zähni!“. Nach dem Zähneputzen fragt Jeannette zur Sicherheit: „Gäl Diego, du
bisch siebni?“ Diego schlagfertig: „Nei, zähni!“ Vor der grossen und zum Teil dringend nötigen Ganzkörperreinigung der
Knaben, gibt Dänu die letzten wichtigen Instruktionen: „Die ganz herte Giele
wäsche mit em chaute Hanewasser d’Haar, z’Shampoo dri u chaut spüehle“. Colin (7) stellt sich da doch lieber gleich in die zweite Reihe: „I bi
nid e so ä Herte!“ Beim Lotto spielen – alle Kinder haben Spass, obwohl da doch nur einer
gewinnt! Diego macht mit der gleichen Karte 2 x Lotto und 1 x Karton im gleichen
Durchgang! Beim nächsten Durchgang holt sich Diego aber doch eine neue Karte. Jeannette: „Diego, warum wächslisch? Dini Charte isch doch so guet gsie!“ Diego (7): Nei, ig ha so lang müesse warte!!“ Während des ganzen Lagers haben sich alle – insbesondere die Leiter
– die Bäuche reichlich vollgeschlagen. Der linienbewusste Dänu beim Umziehen: „ I gloube, i däm Lager isch
mi Buch scho chli chliener worde!“ Tanja schaut ihn so von oben bis unten an: „ Ja ja, tröim witer!!“ Beim Zubettgehen der
Leiter. Anette geht zuletzt
ins Bett, das Licht ist noch an. Anette: „Ou, muess
ig ize im Dunkle i mi Schlafsack?“ Tanja: „Nei, du
hesch ä Schalter bim Bett“. Anette am
Zubettgehen. Berni (im
Halbschlaf): „Si aui im Bett?“ Tanja: „Ja“. Berni: „ Wieso brönnt
de z’Liecht no?!“
Auf der Heimwehfluh Nach dem die JO-Kids
einen neuen JO-Leiter gekriegt haben mussten wir uns erst mal kennen lernen! Beim Mittagessen bestellten wir alle Pommes ausser Diego, er musste sehr lang auf seine Spagetti warten! Nach dem Essen spielten wir auf dem Spielplatz und die Eltern diskutierten noch etwas beim Kaffee. Diego bekam einen Quarkkuchen mit sieben Kerzen, da er Geburtstag hatte und alle sangen ihm ein „Happy birthday, joyeuse anniversaire“. Die meisten
rodelten bis ins Tal, die Bahn war sehr steil. Wir kauften noch Maroni am
Bahnhof. Im Zug assen wir noch was, aber da waren wir schon in Thun, wo wir uns
verabschiedeten. Für uns war es ein sehr schöner Tag. Wir freuen uns auf den Winter, speziell auf das JO-Lager. Wir danken dem Organisationsteam für den schönen Anlass und sind froh wieder jemand zu haben, der etwas mit uns macht. Text:
Chantal Grindat
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Last update: 15.11.2010
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